Verkehrsfreigabe des Gmünder Einhorn-Tunnels seit dem  25. November 2013

Die B29, eine wichtige Ost-West-Verbindung für den Stuttgarter Raum mit der A7 führt durch Schw. Gmünd und ist bis Schw. Gmünd vierspurig ausgebaut. Der Engpass, mit den Verkehrsprobleme welche sich aus den etwa 40.000 KfZ/Tag (Prognose 2015) ergeben, ist in Gmünd. Nach Fertigstellung wird die ehemalige Ortsdurchfahrt um die Hälfte entlastet werden.

Aufgrund der topografischen Gegebenheiten hat man sich in Gmünd für einen Maßnahme mit insgesamt 4,1 km, davon 2,2 km im Tunnel und ca 279 Mio € Gesamtkosten entschieden.

Von Stuttgart kommend, also von Westen her, erfolgte zunächst der 4-spurige Ausbau des 1.BA, dann als Verbindung von oberirdischer Straße zum Tunnel der Trog, mit einer von Länge 215 m. Die offene Bauweise mit einer Länge von 230 m befindet sich im Anschluss.

Der bergmännisch Tunnel verläuft in Sand- und Tonstein. Der Haupttunnel im Gegenverkehr ist 1.687 m lang, bei einer max. Überdeckung von 125 m. Der Rettungsstollen hat eine Länge von 1.600 m.

Der Haupttunnel hat einen annähernd kreisförmigen Querschnitt mit einer Fahrbahnbreite von 7,5 m. Im Abstand von max. 300m wird der Haupttunnel und der Rettungsstollen über 6 Fluchtstollen miteinander verbunden, die alle begehbar und teilweise auch von kleineren Einsatzfahrzeugen befahrbar sind.

Im Osten schließt sich nochmals eine 315 m lange offene Bauweise, sowie eine Trogstrecke mit 90 m an. Die Rems wird auf einer Länge von 800 m mit 5 separaten Bauwerken nach Norden verlegt.

Im Vorfeld wurden Abbruch und Kanalarbeiten sowie Baumfällarbeiten durchgeführt um das Baufeld von Abwassersammler, Gas-, Wasser-, Stromleitungen usw. zu räumen.

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